Für Fachbetriebe
Als Fachbetrieb Anfragen erhalten
Dieses Portal nimmt Anfragen von Eigentümern, Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen entgegen und gibt jede Anfrage an einen passenden Fachbetrieb weiter, der das jeweilige Gebiet bedient. Für die anfragende Person ist das kostenlos; vergütet werden wir von den Betrieben, die die Anfragen erhalten.
Diese Seite beschreibt, wie eine Anfrage aussieht, wann sie überhaupt weitergegeben wird und was ein Betrieb dafür hinterlegen muss. Sie richtet sich an Betriebe für Abdichtung, Beschichtung, Belag und Geländer ebenso wie an Betriebe für Betoninstandsetzung, Parkdeck und Tiefgarage.
- Anfragevermittlung
- Die Weitergabe einer vom Anfragenden ausgefüllten und ausdrücklich freigegebenen Projektanfrage an eine begrenzte Zahl von Fachbetrieben, die das angegebene Gebiet bedienen. Der Bauvertrag kommt allein zwischen dem Anfragenden und dem Betrieb zustande.
- Wir sind weder General- noch Subunternehmer, treten nicht als Auftraggeber auf und führen keine Bauleitung. Wir verkaufen keine Bauleistung und schulden keinen Erfolg der Ausführung. Was wir tun, ist eng begrenzt: die Anfrage entgegennehmen, sie vollständig genug machen, dass sie kalkulierbar ist, und sie an einen Empfänger weitergeben.
Was in einer Anfrage steht
Die Pflichtfelder des Formulars sind darauf geschnitten, dass ein Betrieb entscheiden kann, ob die Anfrage zu ihm passt — bevor er zum Telefon greift.
Rolle und Eigentumsverhältnis
Was sie sagt
Ob eine Einzeleigentümerin, ein Beirat, eine Hausverwaltung, ein Bestandshalter oder eine Mietpartei anfragt — und wem der Balkon gehört
Wofür sie im Betrieb gebraucht wird
Die Frage nach der Vergabekompetenz. Ein Balkon im Gemeinschaftseigentum braucht einen Beschluss; das ist ein anderer Vertriebsweg als ein Einfamilienhaus
Sichtbares Schadensbild
Was sie sagt
Was der Anfragende sieht: Risse im Belag, Feuchte, stehendes Wasser, Abplatzungen, Rostfahnen, loses Geländer oder unklare Ursache
Wofür sie im Betrieb gebraucht wird
Die grobe Weiche zwischen Oberflächen- und Abdichtungsarbeit einerseits und Betoninstandsetzung andererseits
Anzahl der Balkone
Was sie sagt
Ein Balkon, 2 bis 5, 6 bis 20, mehr als 20 — oder Tiefgarage und Parkdeck statt Balkon
Wofür sie im Betrieb gebraucht wird
Der Unterschied zwischen Tagesgeschäft und Bauvorhaben mit Gerüst, Bauabschnitten und Ausschreibung
Zeitrahmen
Was sie sagt
So bald wie möglich, in dieser Bausaison, Termin offen oder zunächst nur eine Kostenschätzung
Wofür sie im Betrieb gebraucht wird
Ob die Anfrage in die laufende Planung gehört oder in die Wiedervorlage
Postleitzahl und Ort
Was sie sagt
Wo das Objekt steht
Wofür sie im Betrieb gebraucht wird
Sie steuert die Auswahl der Empfänger; Anfragen außerhalb des hinterlegten Gebiets erreichen einen Betrieb nicht
Freiwillige Angaben
Was sie sagt
Gebäudetyp, Zugänglichkeit, Fläche in Quadratmetern und vorhandene Unterlagen wie Fotos, Pläne, Teilungserklärung, Gutachten, Protokoll
Wofür sie im Betrieb gebraucht wird
Zugang und Gerüstbedarf sind ein Kostentreiber; vorhandene Unterlagen entscheiden, ob ein Angebot ohne Ortstermin möglich ist
Einen Datei-Upload gibt es im Formular nicht. Fotos schicken Anfragende auf Wunsch per E-Mail nach; ein Feld, das Dateien annimmt und keinen ordentlichen Speicher dahinter hat, wäre eine Attrappe.
Wann eine Anfrage weitergegeben wird — und wann nicht
Eine Anfrage wird nur weitergegeben, wenn die anfragende Person der Weitergabe an einen geeigneten Fachbetrieb zugestimmt hat. Ein zweites, freiwilliges Kästchen erlaubt den Anruf. Beide sind leer voreingestellt und werden serverseitig geprüft; ohne das erste geht die Anfrage nicht heraus — das ist keine Kulanz, sondern die Voraussetzung der Weitergabe.
Ein Betrieb erhält deshalb keine Anfrage, die er nicht bearbeiten darf. Fehlt die zweite Einwilligung, steht das in der Anfrage: Dann ist der schriftliche Weg der einzige, und ein Anruf wäre ein Verstoß gegen § 7 Absatz 2 UWG.
Weitergegeben wird an einen Betrieb je Anfrage — nicht an einen Verteiler. Welcher das ist, entscheiden wir nach dem Absenden anhand von Gebiet, Gewerk und Größenordnung des Vorhabens. Für den Betrieb heißt das: keine Anfrage, die parallel bei drei Wettbewerbern liegt.
Quelle: § 7 UWG (Unzumutbare Belästigungen), Art. 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO · Stand Rechtsstand September 2026
So läuft die Aufnahme
Vier Schritte, an deren Ende Ihr Gebiet und Ihre Leistungen hinterlegt sind.
1. Melden
Per E-Mail an info@balkonsanierung-fachbetriebe.de. Nennen Sie Betrieb, Ansprechpartner und die Postleitzahlen, die Sie bedienen.
2. Leistungen und Gebiet abstimmen
Wir klären, welche Arbeiten Sie ausführen — Abdichtung, Beschichtung, Belag, Geländer, Betoninstandsetzung, Parkdeck — und in welchem Umkreis. Beides bestimmt, welche Anfragen Sie erreichen.
3. Nachweise hinterlegen
Gewerbeanmeldung oder Handwerksrolleneintrag und eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung. Ohne diese Angaben erhält ein Betrieb hier keine Anfrage.
4. Anfragen erhalten und zurückmelden
Passende Anfragen gehen an die hinterlegte Adresse. Was daraus wird — Ortstermin, Angebot, Absage —, melden Sie kurz zurück; ohne diese Rückmeldung lässt sich nicht erkennen, ob die Zuordnung stimmt.
Was wir von Ihnen brauchen
Sechs Angaben, ohne die eine Zuordnung nicht funktioniert:
- Firmierung, Anschrift und eine verantwortliche Ansprechperson.
- Gewerbeanmeldung oder Eintragung in die Handwerksrolle, je nachdem, was für Ihr Gewerk einschlägig ist.
- Eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung.
- Das Einsatzgebiet als Postleitzahlenbereich — nicht als Kilometerradius im Kopf, sondern als Liste.
- Die Leistungen, die Sie selbst ausführen, und die, die Sie vergeben.
- Einen Rückweg, der im Tagesgeschäft tatsächlich gelesen wird: E-Mail-Adresse und Telefonnummer.
Zwei Arten von Anfragen
Der eine Teil kommt aus dem Einzelobjekt: eine Eigentümerin, ein Eigentümer, ein Balkon, ein sichtbarer Schaden. Diese Anfragen sind schnell entschieden und führen zu einem Ortstermin oder zu einer Absage.
Der andere Teil kommt aus der Eigentümergemeinschaft und der Hausverwaltung: mehrere Balkone, ein Gerüst, Bauabschnitte und ein Beschluss, der vor der Beauftragung stehen muss. Anfragen aus dieser Gruppe laufen über den Verwalter-Funnel und sind als Angebotsanfrage angelegt, nicht als Rückrufwunsch — sie brauchen ein Angebot auf eine Leistungsbeschreibung und einen längeren Atem.
Beide Gruppen sind im Formular an Rolle, Eigentumsverhältnis und Anzahl der Balkone unterscheidbar. Sagen Sie uns, welche Sie bedienen wollen: Ein Betrieb, der Einzelbalkone macht, will keine Tiefgarage mit vierzig Stellplätzen — und umgekehrt.
Häufige Fragen
An wie viele Betriebe geht eine Anfrage?
An einen. Wir suchen für jede Anfrage den Betrieb, der nach Gebiet, Gewerk und Größenordnung passt, und geben sie dorthin weiter. Im Formular steht, dass die Angaben an einen Fachbetrieb gehen — ein Firmenname steht dort nicht, weil er beim Absenden noch nicht feststeht.
Was kostet die Teilnahme für einen Fachbetrieb?
Vergütet werden wir von den teilnehmenden Betrieben, nicht von den Anfragenden. Die Konditionen stimmen wir im Erstgespräch ab, weil sie vom Einsatzgebiet, vom Leistungsspektrum und von der Art der Anfragen abhängen. Für die anfragende Person ist die Nutzung in jedem Fall kostenlos.
Welche Nachweise sind für die Aufnahme nötig?
Erforderlich sind Gewerbeanmeldung oder Handwerksrolleneintrag, eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung, eine verantwortliche Ansprechperson und das Einsatzgebiet als Postleitzahlenbereich. Ohne diese Angaben erhält ein Betrieb hier keine Anfrage; sie stehen auch auf der Seite, die Anfragenden erklärt, wonach wir auswählen.
Werden auch Betriebe für Tiefgaragen und Parkdecks gesucht?
Anfragen aus dem Bereich Betoninstandsetzung, Parkdeck und Tiefgarage laufen über einen eigenen Weg im Formular und sind als Angebotsanfrage angelegt statt als Rückrufwunsch. Betriebe, die dieses Geschäft bedienen, hinterlegen das getrennt von den Balkonleistungen, damit sie keine Einzelbalkone erhalten und umgekehrt.
